11.3.06

Viamatic foXpose gibt Firefox den Überblick 

von Percy Cabello

Die von Vivek Jishtu entwickelte Erweiterung Viamatic foXpose, die gerade beim Firefox- Erweiterungswettbewerb gewonnen hat, ist für Firefox das, was Exposé für Apple MacOS X ist, nämlich eine einfache Möglichkeit, alle Webseiten, die man gerade besucht, auf einen Blick anzeigen zu lassen. Die Erweiterung integriert ein Icon in die Statuszeile, mit dem man durch einen Klick eine Schnellübersicht sämtlicher Tabs aufrufen kann. Ein Klick auf ein beliebiges Vorschaufenster führt dann zum gewünschten Tab.

In den Einstellungen lässt sich unter anderem ein schwarz-weißer Hintergrund wählen oder eine Tastenkombination spezifizieren. Außerdem kann man einstellen, ob für die foXpose-Seite ein neuer Tab geöffnet wird. Es lässt sich auch eine Schaltfläche in der Toolbar integrieren. Wenn man die Statuszeile ausblenden möchte, kann man diese Funktion auch im oberen Bildschirmbereich positionieren.

Unter all den ähnlichen Erweiterungen, die es für diese Funktion schon gibt (TabView und Reveal sind ebenfalls gut gelungen) überzeugt foXpose durch seine Einfachheit. Ich würde mir wünschen, dass es noch eine Option gibt, das foXpose-Icon in die Tableiste zu integrieren, wo es besser hinpasst. Außerdem könnte man sich dann durch Rechtsklick eine Liste aller geöffneten Tabs anzeigen lassen.

Ich kann diese Erweiterung wärmstens empfehlen.

10.3.06

Downloads ganz einfach verwalten 

von Percy Cabello

Möchten Sie Ihre Downloads auf einfachere Weise verwalten? Die Download Statusbar ist eine von Devon Jensen entwickelte Erweiterung für Firefox, mit der sich die Download-Verwaltung in die Statusleiste integrieren lässt.

Sobald die Erweiterung installiert ist, wird der Download-Manager beim Start eines Downloads deaktiviert. Es werden zwei Optionen angeboten: Im Vollmodus wird am unteren Bildschirmrand für jeden Download eine eigene Statusleiste mit Fortschrittsanzeige eingerichtet. MIthilfe eines Kontextmenüs für jeden einzelnen Download lassen sich die Dateien umbenennen, löschen oder öffnen. Man kann sich auch den übergeordenten Ordner anzeigen lassen oder die URL kopieren.

Im Mini-Modus wird ein zusätzliches Icon in die Statusleiste integriert. Die Fortschrittsanzeige wird angezeit, sobald man auf das Icon klickt.

Die Farben der Fortschrittsanzeige lassen sich so konfigurieren, dass man die Downloadgeschwindigkeit leicht abschätzen kann. Man kann unter anderem auch angeben, welche Informationen über jeden einzelnen Download angezeigt werden sollen, und ein Antivirenprogramm benennen, das nach erfolgreichem Download gestartet werden soll.

Insgesamt ist es ein schickes Tool, das die Funktionalität von Firefox mithilfe eines intuitiven und leicht verständlichen Interfaces erweitert. Mein einziger Vorschlag wäre, das Icon des Downloadmanagers von Firefox zu verwenden, damit die Erweiterung sich nahtlos in die Firefoxumgebung einfügt, und außerdem den Mini-Modus als Standardeinstellung zu verwenden.

3.3.06

Gewinner des Erweiterungswettbewerbs für Firefox stehen fest 

von Percy Cabello

Die Mozilla Corporation hat die Gewinner des Extend Firefox-Wettbewerbs bekanntgegeben, einem Wettbewerb, bei dem Mozilla-Entwicklicker dazu motiviert wurden, Erweiterungen für Firefox zu schreiben und zu aktualisieren. Die Gewinner sind:
  • Beste neue Erweiterung insgesamt:
    Reveal von Michael Wu
  • Beste aktualisierte Erweiterung:
    Web Developer von Chris Pederick
  • Beste Anwendung der neuen Firefox 1.5-Funktionen:
    Firefox Showcase von Josep del Rio
Jeder von ihnen bekommt eine Alienware Aurora 7500 Firefox Edition PC und ein Firefox 1.5 Gewinnerpaket, das aus T-Shirt, Baseball-Cap und einer Laptop-Tasche besteht.
  • Innovativste Erweiterung:
    Neu: Viamatic Foxpose von Vivek Jishtu
    Aktualisiert: Sage von Peter Andrews
  • Nützlichste Erweiterung:
    Neu: Separe von Massimo Mangoni
    Aktualisiert: Scrapbook von Taiga Gomibuchi
  • Komfortabelste Erweiterung:
    Neu: Reveal von Michael Wu
    Aktualisiert: All-in-One Sidebar von Ingo Wennemaring
  • Beste Integration in einen Web-Dienst:
    Neu: My Stickies von Jacob Wright
    Aktualisiert: Forecast Fox von Aaron Sarna
Jeder von ihnen bekommt einen Apple iPod Nano, einen $250 Geschenkgutschein von O'Reilly-Büchern, und ein Firefox 1.5 Gewinnerpaket, das aus T-Shirt, Baseball-Cap, and einer Laptop-Tasche besteht.

Sämtliche Details finden sich im Mozilla Developer Center. Glückwunsch allen Gewinnern und der Mozilla Corporation.

Firefox ist der beste Browser und legt an Marktanteil zu 

von Percy Cabello

NetApplications, ein Anbieter webbasierter Anwendungen, der kleine und mittlere Unternehmen untersucht, hat heute seine neuste Statistik veröffentlicht, nach der der Marktanteil für Firefox im Februar auf 9,75% gestiegen ist. Firefox ist also auf dem besten Weg, die 10%-Marke zu überschreiten.

Eine Umfrage, an der Besucher der Seite von NetApplications zum Thema Browser-Marktanteile teilnahmen, ergab, dass über 50% der Befragten Firefox als besten verfügbaren Browser ansehen.

Der vollständige Bericht ist bei HitsLink.com zu lesen.

2.3.06

OwnArea macht Ihre Einstellungen mobil 

von Percy Cabello

Vergangenen Samstag hat Glaxstar, ein Unternehmen, das Anwendungen für Produkte mit Mozilla-Technologie liefert, eine erste Betaversion von OwnArea veröffentlicht, einer kostenlosen Erweiterung, mit deren Hilfe Firefox-Anwender ihre Lesezeichen und Toolbar-Einstellungen mitnehmen können. Dies gilt ebenso für Erweiterungen wie etwa einzelnen Schaltflächen zum Schließen von Tabs, einer in der Breite veränderbaren Suchleiste und dem Wiederherstellen bereits geschlossener Tabs. Funktionen also, die Firefox 2.0 erst Mitte des Jahres bieten wird.

Um OwnArea nutzen zu können, benötigen Sie ein Benutzerkonto bei Glaxstar. Es werden drei Optionen angeboten: die Personal-Variante, die kostenlos ist und lediglich Platz zur Speicherung Ihrer Einstellungen und Lesezeichen bietet. Desweiteren gibt es die Protected-Variante ($45 im Jahr, 14-Tage kostenloser Test). Sie gibt Eltern die Möglichkeit, zu bestimmen, welche Webseiten ihre Kinder öffnen können, indem sie den Zugang jeweils explizit erlauben oder sperren können. Eine Schulversion steht ab 14. März zur Verfügung und ist (wie der Name schon sagt) für den Zugang an Schulen gedacht.

Ich habe die Erweiterung ausprobiert und empfand das Menü zum Transfer von Lesezeichen etwas langsam und einige Einstellungen waren ja schon im Lesezeichen-Menü zu finden und damit überflüssig. Außerdem wurden die Live-Lesezeichen nicht korrekt eingelesen, so dass mein Feed-Ordner leer blieb. In der endgültigen Version werden diese Probleme wohl behoben sein. Die Verwaltung der Lesezeichen klappt gut, und einigen Anwendern könnten die neuen Tabbed Browsing-Funktionen gefallen, die so schon vor Firefox 2.0 zur Verfügung stehen.

Ich selbst bleibe erstmal bei Foxmarks, um auf meine Lesezeichen von überall Zugriff zu haben, wenn die fertige Version jedoch erschienen ist, schaue ich mir die Erweiterung aber gern nochmal an.

24.2.06

OpenWengo-Erweiterung für Firefox 

von Percy Cabello

Daniel Glazman von Disruptive Innovations hat vor Kurzem die Verfügbarkeit einer Betaversion von WengoPhone für Firefox angekündigt. WengoPhone ist eine Open Source-Anwendung für Text-, Audio- und Videokonferenzen, die von OpenWengo, einem Open Source-Projekt des französischen Telekom-Unternehmens Wengo (einer Tochter von Neuf Cegetel) entwickelt wurde. OpenWengo ermöglicht das Telefonieren übers Internet (VoIP) im SIP-Standard und gewährleistet damit die Kompatibilität mit anderen Anbietern, die dasselbe Protokol benutzen.

Wie bei VoIP-Technologie üblich können Wengo-Nutzer kostenlos über das Internet miteinander sprechen und auch herkömmliche Telefone (Festnetz wie mobil) anrufen, und dies zu sehr attraktiven Preisen, wenn sie bei Wengo sogenanntes Call-Out-Guthaben erwerben. Ein Tarifvergleich zeigt, dass Wengo im Vergleich zu Skype, dem derzeitigen Platzhirsch bei VoIP-Anwendungen (auch Soft-Phones genannt) ein attraktives Angebot bietet.

Die Firefox-Erweiterung (Version 0.68) ist als 1,5 MB-Download für Windows und MacOS X erhältlich und erfordert keine weiteren Komponenten. Eine neue Schaltfläche wird dann in die Symbolleiste integriert. Wenn man sie betätigt, öffnet sich die Wengo-Phone-Sidebar. Der Anwender kann sich dann mit Wengo verbinden lassen und ein Konto einrichten. In der Sidebar ist auch eine Kontaktliste integriert, die leider nicht auf Wengo-Servern gespeichert ist, sondern lokal im Firefox-Benutzerprofil. Es ist also ratsam, eine Sicherheitskopie von seinem Profil-Ordner (insbesondere dem Wengo-Ordner) zu erstellen.

WengoPhone stellt bei der Installation ein Guthaben von 0,20 € zur Verfügung, man kann also die Sprachqualität für seine Lieblings-Zielrufnummer testen. Um ein herkömmliches Telefon anzurufen, geben Sie die Nummer so ein: 00[Landesvorwahl][Ortsvorwahl][Rufnummer].

21.2.06

Sicherheitslücke im Windows Mediaplayer könnte Firefox-Nutzer betreffen 

von Percy Cabello

Am 14. Februar hat Microsoft eine Sicherheitslücke im Windows Mediaplayer-Plugin für nicht-Microsoft-Browser bekannt gegeben, mit deren Hilfe ein Hacker in einem ungeschützten System bösartigen Programmcode von außen gesteuert laufen lassen könnte. Die Sicherheitslücke betrifft Windows 2000, XP und 2003 und hängt damit zusammen, wie das Windows Mediaplayer-Plugin den notwendigen Programmcode verarbeitet (das embed- Element).

Um Ihr System zu schützen, nehmen Sie ein Windows Update vor. Gehen Sie im Start-Menü auf Alle Programme und dann Microsoft Update.

Welche Open Source-Produkte nutzen Sie noch? 

von Percy Cabello

Firefox ist möglicherweise die beliebteste Desktopanwendung aus der Open Source-Welt, doch es gibt eine ganze Reihe anderer Produkte, die wertvolle Funktionalität bieten. Für mich persönlich sind OpenOffice.org, Gaim und 7-Zip Standardanwendungen auf meinem Rechner. Welches sind Ihre? Lassen Sie es uns in unserer neusten Umfrage wissen, und sollten sie nicht aufgeführt sein, schreiben Sie uns einen Kommentar.

Camino 1.0 ist da 

von Percy Cabello

Nach einem Jahr, das mit Veröffentlichungen nur so strotzte, hat das Camino-Projekt nun Camino 1.0 veröffentlicht, einen auf Gecko basierenden Browser speziell für MacOS X, der dank Universal Binary-Code auf PowerPCs und auf Intel-Prozessoren läuft.

Unter anderem bietet die Finalversion folgende Funktionen:
  • Universal Binary - Camino steht nun als Universal Binary zur Verfügung, läuft also ebenso auf Macs mit PowerPC- wie mit Intelprozessoren.
  • Neue Tableiste - die neue Tableiste bietet eine bessere Benutzerfreundlichkeit.
  • Pause/Weiter-Funktion im Downloadmanager - Der Downloadmanager unterstützt jetzt eine Pause/Weiter-Funktion und wurde extrem auf Leistung optimiert und verändert.
  • Abschalten von störenden Inhalten - Durch das integrierte Blocken von Popups und Werbung müssen Sie sich nicht mehr mit den Dingen herumschlagen, die Sie am meisten nerven.
  • Unterstützung von Zertifikaten - Die neue Unterstützung für Zertifikate sorgt für mehr Sicherheit.
  • Plug-In für Java-Integration - JEP verbessert die Java-Leistung erheblich.
  • Ausfüllen von Formularen mithilfe des Adressbuchs - diese Funktion erleichtert das Ausfüllen von Formularen deutlich.
  • Suchen in der Chronik - das Auffinden in der Vergangenheit besuchter Webseiten ist jetzt durch die integrierte Suchfunktion im Chronik-Manager noch einfacher geworden.
  • Unterstützung weiterer Webstandards - Dank des Gecko-Anzeigemoduls unterstützt Camino jetzt SVG, den canvas-Parameter und JavaScript 1.6. Außerdem wurde die Unterstützung für CSS 2 und CSS 3 verbessert.
Firefox-Nutzer werden die Camino-Freunde wohl zurecht um die Pause/Weiter-Funktion im Download-Manager beneiden. Glückwunsch an das Camino-Team für diese wichtige Finalversion.

So wird die Symbolleiste verschwindend klein 

von Percy Cabello

Ich habe die neue Betaversion des Internet Explorer 7 mal ein bisschen angetestet, und obwohl ich den Komfort und Sicherheitsfunktionen von Firefox auf keinen Fall missen möchte, haben mich einige Verbesserungen schon überzeugt, wie etwa, dass die Menüleiste, in der sich die meisten Menüpunkte befinden, standardmäßig ausgeblendet ist.

Also habe ich versucht, das in Firefox auch hinzubekommen, und festgestellt, dass das von Chris Neale entwickelte Compact Menu so einige störende Menüelemente wunderbar verschwinden lässt und so Platz auf dem Bildschirm schafft.

Die aktuelle Version ist auf addons.mozilla.org noch nicht verfügbar, Sie müssen also auf der Webseite der Erweiterung nachschauen. Der einzige Unterschied, der mir gegenüber der Vorgängerversion aufgefallen ist, ist ein kleineres Icon (das Logo von Chris) anstelle des großen Firebird-Icons.

Nach Installation der Erweiterung wählen Sie im Ansicht-Menü Symbolleisten und Anpassen. Sie können entweder die Menü-Schaltfläche oder die CDN-Logo-Schaltfläche auf die Symbolleiste ziehen und aussuchen, welche Menüs angezeigt werden sollen. Da sich die Menüleiste nicht ausblenden lässt, müssen Sie alle Schaltflächen und Textfelder aus der Navigationsleiste auf die jetzt leere Menüleiste ziehen. Dann blenden Sie die Navigationsleiste aus (Rechtsklick auf die Navigationsleiste und Häkchen entfernen) und schon sind Sie fertig.

Meine Toolbar sieht jetzt also so aus:


Sie können jederzeit zur ursprünglichen Konfiguration zurückkehren, indem sie auf die Symbolleiste rechtsklicken, Anpassen auswählen und auf Standard wiederherstellen klicken.

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Copyright © 2005 by the Mozilla Links Contributors. Mozilla Links(TM) is a publication of the Mozilla Newsletter project under the Creative Commons Attribution-NonCommercial-ShareAlike 2.0 License. Die Übersetzung ins Deutsche steht unter der gleichen Lizenz. Vorlage ist der Mozilla Links Newsletter unter www.mozillalinks.org. Übersetzerteam: Thomas Alabor, Andreas Greiff, Gernot Sperling